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Ein Erfahrungsbericht - ohne zu wissenschaftlich werden zu wollen

Das KISS-Syndrom - ein schreckliches Wort für Eltern, die damit konfrontiert werden. Hört es sich im ersten Moment doch so an, als sei das eigene Kind nicht gesund, nicht in Ordnung. Es hört sich nahezu schrecklich verstörend an, dabei ist es das gar nicht.

Es handelt sich in erster Linie um eine Blockade. Und zwar im Nackenbereich.
Dies kann enorme Auswirkungen auf die gesamte Entwicklung der Kinder bis in das Erwachsenenalter haben und sollte nicht unterschätzt werden.

Man muss sich das so vorstellen, dass an dieser Stelle - ähnlich wie bei einem Nadelöhr - unendlich viele Nervenbahnen zum Gehirn führen, die bei einer Verschiebung allerhand Bereiche treffen und beeinträchtigen können.

Als ich selbst das erste Mal von KISS hörte, befand ich mich in meiner Ausbildung zur Trageberaterin. Die Referentin berichtete darüber, dass wir in unserer Tätigkeit vermutlich mit vielen Babys konfrontiert sein werden, die unter diesem „Syndrom“ leiden.
Es gibt viele Anzeichen dafür, aber nur eines muss vorhanden sein, um darauf schließen zu können, dass es sich um KISS handelt.

Da wir bei den Trageberatungen mit dem Nackenbereich der Kinder arbeiten, in der Form, dass hier die Tuchbahnen das Köpfchen stützen sollen und eine straff gezogene Kante dafür unerlässlich ist, merken wir sehr schnell, ob ein Kind dort sensibel reagiert.

Betroffene Babys wehren sich vehement, schon wenn sie nur wenige Tage alt sind, gegen diese Straffheit im Nackenbereich, weil es sie schmerzt. Herzzerreißendes Weinen, Gegenwehr schon von kleinen Minibabys ist die Folge. Bei größeren Kindern stemmen sich diese massiv gegen das Tuch, begleitet von Weinen......